Günter Rudolf         5. Sunnebeck
Anita Rudolf mit Mutter an Fasent!
Klaus Franz    
Klaus Franz     4. Sunnebeck
 Arnold Franz    3. Sunnebeck
August Gallus 2. Sunnebeck
 Josef Gallus     1. Sunnebeck
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Die Wurzeln unseres Hauses liegen weit zurück im 19. Jahrhundert..                                                                     Damals, als noch Pferdefuhrwerke die lehmige Straße entlang rollten und die meisten Bewohner Niederschopfheims noch mit der Landwirtschaft ihr täglich Brot verdienten,
gab es auch schon die Gastwirtschaft zur Sonne.
 
Und hier hat alles seinen Ursprung...
In einem Nebenraum der Wirtschaft buk ein Bäcker fleißig Brot und verkaufte dieses dann über ein kleines Fenster zur Strasse hin.
Dieser Mann, namens Josef Gallus, trug deshalb den Beinamen: Sunnebeck!
(Dial:. Sunnebeck = Sonne Bäcker)
Er war der 1. Sunnebeck.
Nachdem er viele Jahre in der Sonne gebacken hatte, beschloss er 1872 sich selbstständig zu machen.
Er baute ein Haus schräg gegenüber der Wirtschaft und richtete sich eine kleine Backstube sowie einen Verkaufsraum ein.
Fortan buk er unter seinem eigenen Namen für die        Orts Bevölkerung frisches Brot und Brötchen.
 
Am 1876 wurde sein Sohn August Gallus geboren und wie damals üblich erlernte auch er den Bäckerberuf von seinem Vater.
Er übernahm nach dessen Tod den elterlichen Betrieb, um die Tradition weiter zu führen.
Von den Einheimischen wurde er selbstverständlich auch Sunnebeck genannt.
Er war der 2. Sunnebeck.
 
Eine Tradition die bis heute seine Gültigkeit hat. 
 
August Gallus führte den Betrieb viele Jahre weiter und verstarb 1936.
 
Ab Januar 1937 übernahm sein Schwiegersohn Arnold Franz als 3. Sunnebeck das Geschäft.
Er konnte die Bäckerei jedoch nur 2 Jahre  öffnen, da der 2. Weltkrieg ausbrach,  in den auch er einrücken musste.
 
Das Geschäft blieb während dieser Zeit geschlossen.
 
Er kam noch einmal nach einer Verletzung nach Hause und öffnete den Betrieb für ca. ½ Jahr.
Doch dann musste er wieder fort und kehrte, wie so viele, nicht mehr zurück.
 
Sein Sohn, Klaus Franz, geboren 1937, war noch zu jung um die Bäckerei weiterzuführen und so
wurde der Betrieb an verschiedene Pächter weitergegeben.
 
Mit 14 Jahren begann er eine Bäckerlehre die er mit der Gesellenprüfung abschloss.
Nachdem er einige Jahre Arbeitserfahrung gesammelt hatte, machte er seine Meisterprüfung.
1964 ging er, nach vielen Jahren in der Fremde, wieder in den elterlichen Betrieb zurück. Doch bevor er den Betrieb wieder aufnahm vergrößerte er die Backstube und baute den Laden um.Danach eröffnete er die Bäckerei wieder und führte die Familientradition als 4. Sunnebeck weiter.
 
Klaus Franz führte viele Jahre lang die Bäckerei und erweiterte 1972 das Geschäft noch mit Lebensmitteln von der EDEKA.
1982 beschloss sein ältester Sohn Günter Franz in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und begann 1982 mit der Ausbildung zum Bäcker.
Er absolvierte 1985 erfolgreich die Gesellenprüfung und lernte danach noch den Konditorberuf.
1988 trat er daheim in den elterlichen Betrieb ein.
Die Weichen für eine glückliche Zukunft schienen gestellt.
Leider bekam Günter die Mehlallergie und mußte schweren Herzens den Bäckerberuf wieder aufgeben.
Tochter Anita lernte 1990 Günter Rudolf kennen, der gelernter Bäcker war.
Da in der Bäckerei immer noch eine Stelle frei war, ergriff Günter die Gelegenheit und fing beim Sunnebeck an zu arbeiten.
1992 wurde geheiratet und in den darauf folgenden Jahren kamen 2 Kinder zur Welt.
2002 ging Klaus Franz nach 50 Berufsjahren in den wohlverdienten Ruhestand und übergab sein Geschäft an Tochter Anita und Schwiegersohn Günter Rudolf als       5. Sunnebeck.
So ging nun die Familien Tradition doch noch weiter.
 
2004 begann die EDEKA damit den kleinen Geschäften nahe zulegen sich einen anderen Lieferanten zu suchen.

Da auch wir von dieser Maßnahme betroffen waren, entschieden wir uns, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist sich von den Lebensmitteln zu trennen und wieder ein reines Bäckereifachgeschäft zu führen. 

Im Zuge dieser Entscheidung bauten  wir 2004 den Laden komplett um und machten daraus eine Bäckerei mit Stehcafe.
 

Zwischenzeitlich hat sich das Stehcafe als feste Größe im Dorfgeschehen etabliert. Täglich kommen Kunden zum "Kaffee Stammtisch" und fachsimpeln übers Dorfgeschehen und sonstige Ereignisse. Die Bäckerei ist ein idealer Treffpunkt geworden um wieder die eine oder andere Neuigkeit zu erfahren.